Veranstaltungen

  • LK Aschaffenburg
  • Termine Summt-Partnerinitiativen

2026

Datum
Veranstaltung
Ort/Info
10. Feb 2026 (Dienstag)

10. Feb 2026–11. Feb 2026 Uhr

 

„Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ aktiv mit Wildbienen-Didi

Am 10. und 11. Februar 2026 zu Gast in der Grundschule Pflaumheim

48 Kinder der Klassenstufen 2 und 4 bauten gemeinsam mit „Wildbienen-Didi“ insgesamt 50 Wildbienenhäuser – unterstützt von der Landkreis-summt-Initiative, dem Vereinsring Pflaumheim sowie dem Plaumheimer Naturschutzverein.

Warum brauchen Bienen solche Häuschen? Didi erklärt: Die Häuschen sollen als Lebensraum für Wildbienen dienen, denn diese haben aufgrund steigender Flächenversiegelung und fortschreitender Bebauung sowie aufgeräumter Gärten und Grünanlagen immer weniger natürliche Möglichkeiten zum Nisten. Mauerbienen seien es vornämlich, die in die Bienenhäuschen einziehen werden – kleine plüschige Bienchen mit einen rotbraunen Fell-Popo, friedlich und ohne Stech-Gefahr, denn sie leben einzeln und nicht in großen Staaten, wie die Honigbiene, haben so auch keine Verteidigungsaufgaben. Die Kinder hören gespannt zu. Der Bienenkoffer der „Landkreis-summt-Initiative“ unterstützt das Erzählte mit bunten Bildern und allerlei Anschauungsmaterial.

Dann geht es ans Praktische. Schmale Bambusröhrchen, nur 2-3 cm im Durchmesser, werden in Holz-Kästchen gesteckt und in eine rückseitige Lehmwand gedrückt, damit sie nicht herausfallen. Wichtig ist das überstehende Dach, welches vor Regen schützt. Gefiederte Diebe währt ein Vogelschutzgitter mit Maschen von knapp 1 cm² ab, welches an der Vorderfront in etwas Abstand zu den Röhrchen-Öffnungen angebracht wird. Die Bienchen legen ihre Eier in die Röhrchen ab und statten sie mit einem Nahrungsbrei aus gesammeltem Nektar aus. Jede Brutkammer wird verschlossen mit Baumaterial aus Pollen, Pflanzenfasern und Lehm. Dann kommt die nächste Brutkammer – und so geht es weiter, Stück für Stück im ganzen Bambusröhrchen.

Die Kinder sind emsig am Basteln, wenn’s kniffelig wird unterstützen neben „Wildbienen-Didi“ auch die Klassenlehreinnen Frau Väth und Frau Dillmann. Zu Besuch im Unterricht kamen neben Rektorin Andrea Wilm, Christina Bachmann von der „Summt-Initiative“, Gerald Zahn vom Vereinsring Pflaumheim sowie Burkhard Zahn als Vertreter der Interessensgemeinschaft „Blühender Bachgau“. Nach getaner Arbeit dürfen die Kinder ihre kleinen Kunstwerke stolz mit nach Hause nehmen. Sie sollen im Lebensbereich der Kinder aufgestellt werden – im eigenen Garten oder im Garten der Großeltern, auf dem Balkon oder auf der Terrasse etc. Damit alles gut funktioniert gibt es noch Informationen darüber, wo und wie man die Nistmöglichkeit für Wildbienen in der heimischen Umgebung platziert und welche Pflanzen die Wildbienen in der Nähe des Hotels benötigen, um dort einzuziehen.

Das 2019 gegründete Aktionsbündnis „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ engagiert sich mit seinen aktiven Mitstreitern für den Erhalt unserer vielfältigen Flora und Fauna. In verschiedensten Aktionen für und mit Jung und Alt bemüht sich die Initiative um Aufklärung, Nachahmung und Eigenengagement – jedes noch so kleine Projekt ist im Ergebnis großartig. Kinder sind Multiplikatoren, die ihr neues und tatkräftig selbst erworbenes Wissen nun ihrerseits in den Familien und Freundeskreisen verbreiten. So wissen die Kids nun, dass Biene nicht gleich Biene ist, haben verschiedene Wildbienenarten und die Unterschiede zu Hornissen, Wespen, Hummeln und Honigbienen kennengelernt. Warum Honigbienen im Gegensatz zu Wildbienen stechen und warum einige Imker eine Schutzausrüstung tragen, das ist nun allen klar. Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, dass Angst vor Bienen unbegründet ist, sie wissen, wie man sich richtig verhält um nicht von Honigbienen oder Wespen angegriffen zu werden. Mittels eines großen Modells einer Bambusröhre mit einzelnen Kammern wurde den Kindern veranschaulicht, was in den Brutröhrchen ihrer Bienenhäuschen im Geheimen abläuft – die Entwicklungsstufen einer Biene vom Ei, über die Larve, hin zur Puppe, bis schlussendlich zur fertig entwickelten Biene.

Gerne dürfen die Bienenkoffer für Grundschulen und Kindergärten bei der Landkreis-summt-Initiative zur kostenlosen Ausleihe angefragt werden.

Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt. (Konrad Lorenz)

Jenny Kummer – Aktionsbündnis „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“


Unsere Partner aus Aschaffenburg und Alzenau

2026

Datum
Veranstaltung
Ort/Info
10. Feb 2026 (Dienstag)

10. Feb 2026–11. Feb 2026 Uhr

 

„Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ aktiv mit Wildbienen-Didi

Am 10. und 11. Februar 2026 zu Gast in der Grundschule Pflaumheim

48 Kinder der Klassenstufen 2 und 4 bauten gemeinsam mit „Wildbienen-Didi“ insgesamt 50 Wildbienenhäuser – unterstützt von der Landkreis-summt-Initiative, dem Vereinsring Pflaumheim sowie dem Plaumheimer Naturschutzverein.

Warum brauchen Bienen solche Häuschen? Didi erklärt: Die Häuschen sollen als Lebensraum für Wildbienen dienen, denn diese haben aufgrund steigender Flächenversiegelung und fortschreitender Bebauung sowie aufgeräumter Gärten und Grünanlagen immer weniger natürliche Möglichkeiten zum Nisten. Mauerbienen seien es vornämlich, die in die Bienenhäuschen einziehen werden – kleine plüschige Bienchen mit einen rotbraunen Fell-Popo, friedlich und ohne Stech-Gefahr, denn sie leben einzeln und nicht in großen Staaten, wie die Honigbiene, haben so auch keine Verteidigungsaufgaben. Die Kinder hören gespannt zu. Der Bienenkoffer der „Landkreis-summt-Initiative“ unterstützt das Erzählte mit bunten Bildern und allerlei Anschauungsmaterial.

Dann geht es ans Praktische. Schmale Bambusröhrchen, nur 2-3 cm im Durchmesser, werden in Holz-Kästchen gesteckt und in eine rückseitige Lehmwand gedrückt, damit sie nicht herausfallen. Wichtig ist das überstehende Dach, welches vor Regen schützt. Gefiederte Diebe währt ein Vogelschutzgitter mit Maschen von knapp 1 cm² ab, welches an der Vorderfront in etwas Abstand zu den Röhrchen-Öffnungen angebracht wird. Die Bienchen legen ihre Eier in die Röhrchen ab und statten sie mit einem Nahrungsbrei aus gesammeltem Nektar aus. Jede Brutkammer wird verschlossen mit Baumaterial aus Pollen, Pflanzenfasern und Lehm. Dann kommt die nächste Brutkammer – und so geht es weiter, Stück für Stück im ganzen Bambusröhrchen.

Die Kinder sind emsig am Basteln, wenn’s kniffelig wird unterstützen neben „Wildbienen-Didi“ auch die Klassenlehreinnen Frau Väth und Frau Dillmann. Zu Besuch im Unterricht kamen neben Rektorin Andrea Wilm, Christina Bachmann von der „Summt-Initiative“, Gerald Zahn vom Vereinsring Pflaumheim sowie Burkhard Zahn als Vertreter der Interessensgemeinschaft „Blühender Bachgau“. Nach getaner Arbeit dürfen die Kinder ihre kleinen Kunstwerke stolz mit nach Hause nehmen. Sie sollen im Lebensbereich der Kinder aufgestellt werden – im eigenen Garten oder im Garten der Großeltern, auf dem Balkon oder auf der Terrasse etc. Damit alles gut funktioniert gibt es noch Informationen darüber, wo und wie man die Nistmöglichkeit für Wildbienen in der heimischen Umgebung platziert und welche Pflanzen die Wildbienen in der Nähe des Hotels benötigen, um dort einzuziehen.

Das 2019 gegründete Aktionsbündnis „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ engagiert sich mit seinen aktiven Mitstreitern für den Erhalt unserer vielfältigen Flora und Fauna. In verschiedensten Aktionen für und mit Jung und Alt bemüht sich die Initiative um Aufklärung, Nachahmung und Eigenengagement – jedes noch so kleine Projekt ist im Ergebnis großartig. Kinder sind Multiplikatoren, die ihr neues und tatkräftig selbst erworbenes Wissen nun ihrerseits in den Familien und Freundeskreisen verbreiten. So wissen die Kids nun, dass Biene nicht gleich Biene ist, haben verschiedene Wildbienenarten und die Unterschiede zu Hornissen, Wespen, Hummeln und Honigbienen kennengelernt. Warum Honigbienen im Gegensatz zu Wildbienen stechen und warum einige Imker eine Schutzausrüstung tragen, das ist nun allen klar. Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, dass Angst vor Bienen unbegründet ist, sie wissen, wie man sich richtig verhält um nicht von Honigbienen oder Wespen angegriffen zu werden. Mittels eines großen Modells einer Bambusröhre mit einzelnen Kammern wurde den Kindern veranschaulicht, was in den Brutröhrchen ihrer Bienenhäuschen im Geheimen abläuft – die Entwicklungsstufen einer Biene vom Ei, über die Larve, hin zur Puppe, bis schlussendlich zur fertig entwickelten Biene.

Gerne dürfen die Bienenkoffer für Grundschulen und Kindergärten bei der Landkreis-summt-Initiative zur kostenlosen Ausleihe angefragt werden.

Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt. (Konrad Lorenz)

Jenny Kummer – Aktionsbündnis „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“